Cookieless Tracking mit dem Google Consent Mode

Cookieless Tracking mit dem Google Consent Mode
Alexander Pankart

Alexander Pankart

Was sind Cookies?

Bei Cookies handelt es sich um im Browser gespeicherte Daten wie Seiteneinstellungen, eigene E-Mail Adressen oder Namen. Webseiten wie Amazon oder Google speichern diese Daten. Es gibt 2 Arten von Cookies. Die Session Cookies, welche hilfreiche Informationen wie Logindaten speichern, sodass man sich nicht alle paar Sekunden neu anmelden muss. Hier steht die Sicherheit im Vordergrund. Session Cookies werden nur temporär gespeichert und automatisch wieder gelöscht, wenn man die Seite wieder schließt.

Im Gegensatz zu Session Cookies, werden Tracking Cookies dauerhaft im Browser gespeichert. Diese sind unter Anderem für personalisierte Werbung oder Produktvorschläge verantwortlich.

Was ist Tracking?

Da Tracking Cookies, solange diese nicht manuell gelöscht werden, im Browser verweilen, kann man mit Analysetools wie Google Analytics & Co das Verhalten des Users messen. So sieht man als Werbetreibender welche Seiten aufgerufen wurde, wie lange ein Nutzer auf der Seite bleibt und ob dieser wertvolle Aktionen (Conversions) ausführt. Das ist jedoch nur möglich, wenn der Nutzer vorher der Sammlung von Cookies explizit zugestimmt hat.

(Immer unter der Prämisse, dass der Cookie Banner richtig / DSGVO konform eingestellt und verknüpft wurde.)

Der Google Consent Mode

Wenn man auf eine Website kommt, dann kann man den Cookies zustimmen oder diese ablehnen.

Wenn alles richtig eingestellt ist, dann sieht man in Analysetools wie Google Analytics nichts, wenn der User nicht zustimmt. Das ist zwar rechtlich richtig, dennoch stellt es viele Werbetreibende vor große Herausforderungen. Gerade Seiten mit wenig Traffic leiden darunter, da in vielen Fällen Entscheidungen aufgrund der gesammelten, natürlich anonymisierten, Userdaten getroffen werden.

Google hat sich hier etwas einfallen lassen. Aktuell in der Beta, der Google Consent Mode.

Der Sinn dahinter ist, dass man gesetzeskonform, auch ohne Cookies, Conversions / Zielvorhaben messen kann.

Wie läuft der Prozess ab?

Wenn ein Nutzer auf die Website kommt, und den Cookies zustimmt, dann ändert sich hier nichts.
Im Analysetool wird das Cookie erfasst.

Sollte der Nutzer ablehnen, wird dennoch die Conversion gemessen, jedoch ohne Einsatz jeglicher Cookie Technologie.

Um das zu erreichen, muss man nur kleinere Modifikationen am Code von Google Tools durchführen.
Einige Consent Management Plattformen unterstützen diesen Prozess bereits.

Wenn man diese neue interessante Methode verwendet, dann hat man im Prinzip das Beste aus beiden Welten.
Bei der klassischen Zustimmung über ein Consent Management Tool erhält man alle Daten. Bei der Ablehnung erhält man trotzdem noch wertvolle Informationen zu Conversions, welche ohne Consent nicht aufgezeichnet werden würden.

Quelle: https://blog.google/products/marketingplatform/360/measure-conversions-while-respecting-user-consent-choices/
Quelle: https://blog.google/products/marketingplatform/360/measure-conversions-while-respecting-user-consent-choices/

Fazit

Ohne diese Methode gibt es nur Schwarz oder Weiß. Cookie oder kein Cookie.
Mit dieser Methode werden auch Nuancen von Grau sichtbar, welche Werbetreibenden nur in die Finger spielen können,
um auch in einer Zeit ohne Cookies das Beste für Kunden und deren Unternehmen aus digitaler Werbung herausholen zu können.

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