Lokale Suchanfragen – der Ropo-Effekt

Alle Infos zur aktuellen Google Studie „Lokale Suchanfragen“

Wie weit ist das nächste Möbelgeschäft entfernt? Wann schließt der Supermarkt um die Ecke? Hat das Sportgeschäft in der Nähe noch die gewünschten Sportschuhe im Sortiment? Welches Hotel in Berlin soll ich buchen? Das sind Fragen, die man sich alltäglich stellt. Jedoch stellt man sich diese Fragen nicht nur selbst, sondern auch dem Internet. Suchanfragen mit einem lokalen Hintergrund sind keine Seltenheit in der Suchmaschinenwelt. Um genau zu ermitteln, wie stark die Wechselwirkung zwischen online und offline ist und was das für den lokalen Handel bedeutet, hat Internetriese Google eine Studie durchgeführt, bei der das Suchverhaltensmuster von 5000 Nutzern analysiert wurde. Die Ergebnisse sind eindeutig und vor allem für lokale Geschäfte von größter Bedeutung. Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:

Flattimage verschiedener Geräte, dargestellt als Shop.

Quelle: http://www.freepik.com/

Ergebnis 1: online suchen – offline kaufen

Das Internet ist das Ende der lokalen Geschäfte? Stimmt nicht! Der ROPO-Effekt ( Reasearch online, purchase offline“) ist stärker als Marketers bisher annahmen. Laut der Google „Understanding Consumers’ Local Search Behavior“-Studie nutzen 80 % der Verbraucher Suchmaschinen dafür, lokale Informationen zu erhalten. Dabei geht es meist um lokale Geschäfte oder Produkte. Ein Beispiel wären die Öffnungszeiten des Friseursalons in der Stadt. Was jedoch noch beachtlicher ist, ist das rund 50 % dieser mobilen Suchanfragen und 34 % der Suchanfragen von Tablets zu einem Besuch im stationären Geschäft führen und sogar 18 % der mobilen Suchanfragen zu einem direkten Kauf.

Ergebnis 2: lokal abgestimmte Suchanfragen

Auch auf die Textanzeigen lokaler Unternehmen wird Wert gelegt. 3 von 4 Befragten bevorzugen es, wenn die Textanzeigen lokale Informationen beinhalten oder auf lokale Suchen ausgelegt sind. Damit werden besonders Anzeigenerweiterungen wie Call Buttons oder Links zu Wegbeschreibungen genutzt. Ein Beispiel ist hier der schnellste Weg zum nächsten Baumarkt. Wegbeschreibungen auf der Google-Ergebnisseite machen es dem Suchenden besonders leicht, seine Onlinesuche mit einer Offline-Aktion zu verbinden.

Was bedeuten lokale Suchanfragen nun für Advertiser?

Der Ropo-Effekt ist so stark, dass er keinesfalls verschlafen werden sollte. Wer lokal tätig ist und bisher auf Suchmaschinenwerbung verzichtet hat, sollte dringend eine Umstellung in Erwägung ziehen. Auch für lokale Einrichtungen versteckt sich hier enormes Potenzial. Wer seinen Kunden auch online mit Informationen zu Produkten, Wegbeschreibungen, Ortsangaben, Öffnungszeiten usw. entgegenkommt, kann dieses Potenzial nutzen. Wie Sie das genau umsetzen können, und worauf Sie besonders achten müssen, verraten Ihnen die Google Ads-Experten bei SEMSEA!  Wenden Sie sich einfach an das kompetente SEMSEA-Team unter:  43 720 515 800 oder info@semsea.at.

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