Das AdWords Einmaleins 2.0

Nachdem unser Grundlagen-Blogpost 1.0 zu AdWords bereits Antworten auf das „Was“ und „Warum“ rund um Google Ads Anzeigen gegeben hat, ist es Zeit eine Etage tiefer zu gehen und spezifischere Fragen zu beantworten.

Wie sind Google AdWords Konten grundsätzlich aufgebaut?

Eine gute Strukturierung von Google AdWords Accounts ist von großer Bedeutung. Sie hilft die Verwaltung zu vereinfachen und gezielt jene Kunden anzusprechen, die man auch erreichen möchte. Weiters wird die Entscheidung, die Marketing Strategie zu wechseln, erleichtert und passende Google AdWords Kampagnen ermöglichen ein schnelles und richtiges Reagieren.

Konto-Ebene

Grundsätzlich kann man sich die AdWords-Struktur gut wie eine dreistöckige Pyramide verstellen.

Ganz oben befindet sich das AdWords Konto selbst, welches jeder Nutzer mittels Angabe von E-Mail-Adresse, Passwort und Auskunft über Zahlungsinformationen anlegen kann.

Hier lassen sich Konto-relevante Themen erledigen, wie Zugriffe für AdWords-Agenturen, Marketingmitarbeiter oder Inhaber des AdWords Konto. Währung, Abrechnung, Verknüpfung mit dem Google Analytics Konto aber auch Conversion Tracking wird auf Kontoebene behandelt.

Kampagnen-Ebene

Die erste Ebene im AdWords Konto bilden die Kampagnen. Diese sollten an die Struktur der Website und an den Zweck beziehungsweise an das Unternehmensziel angepasst werden.

Nimmt man zum Beispiel eine Boutique, so wären die AdWords Kampagnen hier Bereiche wie „Hosen“, „Jacken“, „Handtaschen“ oder „Schuhe“. 

Einstellungen bezogen auf geografische Ausrichtung, Zeitschaltungen und Kampagnen-Budgets können auf diesem Level festgelegt werden.

Anzeigengruppen-Ebene

Eine Stufe darunter befinden sich die Anzeigengruppen, die sogenannten „AdGroups“. Diese umfassen die geschalteten Anzeigen und die darauf abgestimmten Keywords. Damit sind die Suchbegriffe gemeint sind, die ein Internetnutzer in die Suchmaschine eingibt, um etwas zu finden.

Geht man wieder von dem Boutique-Beispiel aus und nimmt die Kampagne „Hosen“ heraus, lassen sich Anzeigengruppen für „Jeans“, „Shorts“ und „Bundhosen“ erstellen, je nachdem was die Boutique anbietet. Mögliche Keywords zur AdGroup „Jeans“ wären dann „Bluejeans“, „Modejeans“, „Designerjeans“ und „Ausgewaschene Jeans“.

Um langfristig von Google AdWords zu profitieren, ist es wichtig einen direkten Bezug zwischen AdGroups, Keywords und Anzeigen herzustellen. Diese sollten thematisch optimal aneinander angepasst werden und „wie Zahnräder ineinandergreifen“. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Schaltungen nur jenen Nutzern präsentiert werden, die nach ähnlichen Dienstleistungen oder Produkten suchen.

Die Kontostruktur in Google AdWords hat verschiedene Ebenen. In der obersten Ebene des Kontos befinden sich die Kampagnen. Es folgt die Anzeigengruppen-Ebene, die die Kampagne in einzelne Kategorien teilt. Diese Anzeigengruppen werden schließlich mit Anzeigen und Keywords gefüllt, was die letzte Ebene im AdWords Konto darstellt.

Grafik zur AdWords Struktur

Basic Vocabulary – Was sind die wichtigsten Begriffe um bei AdWords mitreden zu können?

Wie in jedem Themenbereich gibt es auch bei AdWords „eigene Vokabeln“. Diese zu kennen ist nicht nur vorteilhaft, um in Gesprächen mit Fachleuten zu punkten, sondern auch um die unterschiedlichen Ziele bei bezahlten Anzeigen zu verstehen.

Impressions

Impressions sind die sogenannten „Sichtkontakte“. Sie geben Auskunft darüber, wie oft die Anzeige geschaltet wird und sind gut mit den Sichtkontakten einer Druckauflage eines Magazins vergleichbar. Jedes Mal, wenn die Schaltung also auf einer Suchergebnisseite oder auf einer anderen Website erscheint, zählt dies als eine Impression.

Klicks

Wenn ein Nutzer auf die Suchergebnisseite gelangt und auf die Anzeige klickt, bezeichnet man das in Google AdWords als „Klick“. An der Häufigkeit der Klicks kann man auch erkennen, wie relevant die Anzeige für die User ist.

Diese Häufigkeit ist ein prozentualer Messwert, der Klickrate (CTR, Click-through-rate) genannt wird. Er ergibt sich aus den tatsächlich erfolgten Klicks geteilt durch die Impressions: Je höher die Klickrate, desto bedeutender ist die Anzeige für die Nutzer.

Conversions

Klickt ein User auf die Anzeige und führt anschließend auf der Website eine Aktion aus, welche vom Unternehmen und der AdWords-Agentur zuvor gemeinsam festgelegt wurde, wird dies als Conversion bezeichnet. So ein Zielabschluss kann alles mögliche sein, je nachdem was vom Unternehmen als wertvoll betrachtet wird. Beispiele für Conversions sind Handlungen, wie das Abonnieren des Newsletters, das Anfordern einer Informationsbroschüre, das Klicken auf die angegeben E-Mail-Adresse oder in einem Online-Shop der Kauf eines Artikels. Die Conversions zu maximieren und somit Conversion-Optimierung zu betreiben, sollte stets ein wichtiges Ziel von Werbetreibenden sein.

Auch hierfür gibt es wieder einen relativen Messwert, die Coversion-Rate. Diese erhält man, indem man die Anzahl der Conversions durch die Gesamtzahl der Anzeigenklicks teilt. Wieder gilt: Je höher die Prozentrate, desto besser. 

Anzeigenposition

Die Anzeigenposition ist der Rang, auf dem die Anzeige auf der Suchergebnisseite erscheint. Hat Ihre Anzeige zum Beispiel die Anzeigenposition „1“, bedeutet das, dass sie auch an erster Stelle eingeblendet wird.

Wie weit oben die Position bei Google ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Generell gilt aber den Anzeigenrang möglichst zwischen 1 und 3 zu halten, da es vorkommen kann, dass die bezahlte Anzeige ansonsten nicht mehr auf der ersten Seite erscheint.

Nun kennen Sie den grundlegenden Aufbau einer Google AdWords Kampagne, sowie die wichtigsten Schlüsselbegriffe, die für die AdWords-Branche relevant sind.

Wenn Sie noch mehr zu diesem Thema wissen wollen, oder Sie sich unsicher bei der Umsetzung Ihrer Google AdWords Kampagne sind, wenden Sie sich an die kompetenten Ansprechpartner bei SEMSEA unter 43 662 231 233 oder info@semsea.at, sie helfen Ihnen gerne weiter.

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